Diabetes Lexikon – Abkürzungen und Begriffe

Die wichtigsten Diabetes Abkürzungen

Diabetes Lexikon – Abkürzungen und Begriffe

CGM, FGM und TIR, Basal, FPE und SEA – Nein das ist kein Lied einer berühmten Musikgruppe. Es sind alles Abkürzungen aus der Diabetes-Welt. Erfahre was hinter den Abkürzungen steht.

Diabetes Abkürzungen und Begriffe

Wer die Welt des Diabetes neu betritt, wird erstmal mit sehr vielen Abkürzungen und Fachbegriffen konfrontiert. Und dabei ist es egal ob es sich um Diabetes Typ 1, Diabetes Typ 2 oder einen anderen Typ handelt. Bei allen gibt es viele dieser kryptischen Buchstaben. Ich habe euch die wichtigsten hier im WETID Diabetes Lexikon zusammengefasst:

Abkürzung/BegriffErklärung
AAPSAndroidAPS ist eine App, die als künstliche Bauchspeicheldrüse (artificial pancreas system – APS) auf einem Android-Smartphone arbeitet. Was ist eine künstliche Bauchspeicheldrüse? Es ist eine App, die darauf abzielt, das zu tun, was eine funktionierende Bauchspeicheldrüse tut: den Blutzuckerspiegel automatisch in gesunden Grenzen zu halten. Quelle
Alpha-GlukosidasehemmerEin Diabetes Medikament. Wird meist zu Beginn Typ 2 Diabetes eingesetzt. Verlangsamt die Aufnahme von Zucker, indem es die zuckerspaltenden Glukosidasen im Darm hemmt
AnaloginsulinAls Analoginsulin bezeichnet man ein Insulin mit modifizierter Aminosäuresequenz, die eine gegenüber dem Humaninsulin veränderte Pharmakokinetik besitzen
AnamneseDie Anamnese (von altgriechisch ἀνά aná, deutsch ‚auf‘ und μνήμη mnémē, deutsch ‚Gedächtnis, Erinnerung‘) ist die professionelle Erfragung von potenziell medizinisch relevanten Informationen durch Fachpersonal (z. B. einen Arzt). Wikipedia
AplhazellenWährend die Beta-Zellen das Blutzucker senkende Hormon Insulin produzieren, wird in den Alpha-Zellen das Hormon Glukagon hergestellt, das eine den Blutzucker erhöhende Wirkung hat. Sinkt der Blutzuckerspiegel, setzen die Alpha-Zellen das Hormon frei. Quelle
AzetonBei einer ausgeprägten diabetischen Ketoazidose riecht die Atemluft nach Azeton. Der süßliche Geruch erinnert an überreifes Obst oder auch an einen Nagellackentferner. Dieser Geruch kann Hinweis auf eine Ketoazidose bei Diabetikern sein .Azeton wird in der Regel über Harn und Lunge ausgeschieden.
BasalinsulinLang wirkendes Insulin zur Abdeckung des Grundbedarf über den Tag hinweg. Es wird 1-2mal täglich gespritzt. Bei der Pumpentherapie wird als Grundabdeckung ein kurz wirkendes Insulin verwendet, welches kontinuierlich über den Tag nach einer definierten Basalrate abgegeben wird.
BasalratenprofilProfil einer Basalrate. Bei Insulinpens wird das lang wirkende Basalinsulin 1-2mal täglich gespritzt. Mittels einer Therapie mit Insulinpumpe bildet man den persönliche Basalinsulin bedarf analog des Biorhytmus mit der kontinuierlichen Abgabe von schnell wirkenden Insulin an. Mehr Info
BEBroteinheit (BE) ist eine Maß-Einheit für den Kohlenhydratgehalt eines Lebensmittels. 1 BE entspricht 12 g Kohlenhydraten.
BetazellenInsulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse
BMIBody-Mass-Index dient zur Abschätzung des Körperfettanteils. Für die Berechnung wird das Körpergewicht in ein Verhältnis zur Körpergröße gesetzt
Bolus/bolenBolus ist die Insulinmenge, die man spritzt, um z.B. einen Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit abzufangen (Mahlzeitenbolus) oder einen erhöhten Blutzucker zu korrigieren (Korrekturbolus).
BolusinsulinKurz und schnell wirkendes Insulin zur Abdeckung einer Mahlzeit oder zu Korrektur von erhöhten Werten. In der Pumpentherapie wird die basale Insulinversorgung durch kontinuierliche Abgabe von Bolusinsulin sichergestellt.
BOTBasalunterstützte orale Therapie. Orale Einnahme von Medikamenten zur Abdeckung des basalen Insulinbedarfs
BRTBasalratentest. Ein Test um den basalen Grundbedarf an Insulin analog des individuellen Biorhytmus festzustellen.
BZBlutzucker
C-PeptidDas C-Peptid (connecting peptide) entsteht in den Insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Es wird bei der Aktivierung von Insulin vom Proinsulin abgespalten und gelangt mit dem Insulin in das Blut. Wichtig bei diagnostischen Unterscheidung von Typ1 und Typ2 Diabetes. Dieses erfolgt am besten durch die gleichzeitige Bestimmung von Glukose und C- Peptid bei dem oralen Glukosetoleranztest. Bei Typ1- finden sich erniedrigte, beim Typ2-Diabetes normale bis erhöhte C- Peptidkonzentrationen im Blut.
CamAPSCamAPS FX ist eine über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren entwickelte, benutzerfreundliche Android-Applikation zur automatischen Insulindosierung (Hybrid Closed Loop) bei Menschen mit Typ-1-Diabetes (ab dem 1. Lebensjahr). Mehr Info
CGM /(rtCGM) (real time) Continous glucose monitoring,. Eine kontinuierliche Blutzuckermessung die dauerhaft in Abstand von wenigen Minuten den Glukosegehalt in der Gewebeflüssigkeit des Unterhautfettgewebes messen und diesen auf ein Empfangsgerät übertragen
Charcot-FußEin schwerer Sonderfall des diabetischen Fußes
CLAMP-TechnikVerfahren zur Messung der Funktion der Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse unter intravenöser Glukosegabe. Durch die Erzeugung einer Hyperglykämie können Rückschlüsse auf die Insulinsekretion gezogen werden
Closed-Loop(Hybrid)-Closed-Loop-System ist eine Insulinpumpe welche mit einem kompatiblen Sensor zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) verbunden ist und über einen Algorithmus verfügt. Dieser analysiert die Glukosewerte und berechnet auf Basis dessen die Insulindosierung sowie -abgabe. Auch wird Bedarf automatisiert angepasst
CSIIDie Pumpentherapie wird wegen der kontinuierlichen Insulinabgabe auch als CSII (= kontinuierliche subkutane Insulin Infusion) bezeichnet.
CTKonventionellen Insulintherapie (CT) folgt einem festgelegtem Therapieplan – zu bestimmten Zeiten wird eine festgelegte Menge Insulin, gespritzt. Auch Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten müssen zu festgelegten Zeiten eingenommen werden.
Dawn-PhänomenDer Begriff „Dawn-Phänomen“ bezeichnet den Anstieg der Blutzuckerwerte in den frühen Morgenstunden („dawn“, engl. = „Morgengrauen“). Grund für das Dawn-Phänomen ist, dass der menschliche Körper zu dieser Zeit weniger Insulin und mehr Glukagon produziert. Quelle
DDGDeutsche Diabetes Gesellschaft e.V. Die DDG gehört zu den großen medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Deutschland. Homepage
DDH-MDeutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) e.V. Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung der Patienten im Bereich Diabetes. Homepage
DFSDiabetisches Fusssyndrom – beschreibt eine Komplikation, die bei einer langjährigen Diabeteserkrankung auftreten kann. Eine Sensibilitätsstörungen am Fuß, welche zu unbemerkten Druckstellen führt und offenen Wunden verursachen kann.
Diabetes insipidusDer Diabetes insipidus ist Hormon Mangel, welche durch eine extrem hohe Harnausscheidung (Polyurie) von 5 – 25 Litern am Tag und ein dadurch entstehendes Durstgefühl (Polydipsie) charakterisiert ist
diabetesDEdiabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ist eine Gesundheitsorganisation, die sich aktiv für die Interessen von mehr als 8,5 Mio. Menschen mit Diabetes, deren Angehörige sowie Risikopatienten einsetzt. Homepage
Diabetischer FußUnter diesem Begriff werden alle krankhaften Veränderungen am Fuß eines Menschen mit Diabetes zusammengefasst, die zu Wunden und Gewebsschäden führen
Diabetisches KomaEine lebensgefährliche Stoffwechselentgleisung, die durch Insulinmangel entstehen kann. Sie kann zur Bewusstlosigkeit führen und ohne Gegenmaßnahmen tödlich enden
DisaccharideKohlenhydrate bestehend aus zwei Monosacchariden (Einfachzuckern), z.B. die Saccharose (Haushaltszucker), die Lactose (Milchzucker) und die Maltose (Malzzucker)
DIY LoopDo-It-Yourself Loop. Eine closed Loop Technik für Inuslinpumpen, welche mit Hilfsmittel selbst zusammengestellt/zusammengebaut/konfiguriert wird. Für diese Art an Closed Loop gibt es keine offizielle medizinische Zulassen.
DMDiabetes Mellitus
EinfachzuckerEinfach Zucker ist die Zuckerart, welche am schnellsten ins Blut gelangt, da es nicht weiter aufgespalten werden muss. Darunter zählen z.B. der Fruchtzucker (Fruktose) und der Traubenzucker (Glukose)
FGMFlash glucose monitoring. Der Sensor misst kontinuierlich den Blutzucker im Unterhautfettgewebe und speichert diese. Die Werte können mittels eines Lesegeräte ausgelesen werden.
FPEFett Protein Einheit. Gehört neben den Kohlenhydraten zu den Makronährstoffen, welche mit Insulin verstoffwechselt werden. Sie werden aber nur manchmal und wenn nach einer bestimmten Formel berechnet. Mehr Infos
Gastroparese, diabetische Magenlähmung. Eine mögliche Folgeerscheinung. Schädigung der autonomen Magennerven (autonome Neuropathie), die die Bewegungen der Muskeln in der Magenwand steuern, transportiert der Magen seinen Inhalt langsamer in den Dünndarm weiter.
GestationsdiabetesSchwangerschaftsdiabetes.
GIGlykämischer Index. Er hilft dir einzuschätzen, wie schnell dein Blutzucker bei einem Nahrungsmittel ansteigen wird. Mehr Infos
GKVGesetzliche Krankenkasse
GlucagonGlucagon ist ein Peptidhormon, dessen Hauptwirkung die Erhöhung des Blutzuckerspiegels durch Anregung der Bildung von energiereicher Glucose aus Glykogen in der Leber ist. Er ist der Gegenspieler zum Insulin
GlucoseTraubenzucker – Einfachzucker Mehr Infos

GlukoneogeneseDie Glukoneogenese ist ein Stoffwechselweg zur Synthese von Glukose aus Nicht-Kohlenhydraten und dient der Aufrechterhaltung eines konstanten Blutglukosespiegels auch in Hunger- und Fastenzeiten
GlukosurieAls Glukosurie bezeichnet man eine unphysiologisch hohe Ausscheidung von Glukose/Zucker mit dem Urin.
GlykogenGlykogen dient als in Zellen (vor allem der Leber) gespeichertes Kohlenhydrat der kurz- bis mittelfristigen Speicherung und Bereitstellung des Energieträger
HbAC1 WertDer HbA1c-Wert beschreibt, wie hoch der Blutzucker in den letzten 8 bis 12 Wochen war. Er zeigt den Anteil an rotem Blutfarbstoff, an den Zucker gebunden ist. Der Wert wird in Prozent oder in mmol/mol Hb angegeben.
HumaninsulinInsuline, die eine identische Aminosäuresequenz wie das vom der eigentlich Bauchspeicheldrüse gebildete Insulin besitzen.
Hyper„Über“. Kurzwort Hyperglykämie – Überzucker
HyperinsulinismusHyperinsulinismus und Hyperinsulinämie bezeichnen einen Zustand mit einer über das normale Maß hinausgehenden erhöhten Konzentration des Hormons Insulin im Blut. Wikipedia
HyperlipidämieBei einer Hyperlipidämie, auch Hyperlipoproteinämie genannt, handelt es sich um eine Störung des Fettstoffwechsels, bei der die Blutfette, die so genannten Lipide, erhöht sind. Hyperlipidämien verlaufen in der Regel lange Zeit ohne Beschwerden und bleiben daher oft unerkannt.
Hypo„Unter“ Kurzwort für Hypoglykämie – Unterzucker
Hypo-KitEnthält eine Trockensubstanz in einer Durchstechflasche mit dem Wirkstoff GluKagon, der in dem mitgelieferten Lösungsmittel rekonstituiert wird und mit der beigefügte Fertigspritze appliziert wird. Bei GluKagon handelt es sich um ein in den Inselzellen des Bauchspeicheldrüse gebildetes Polypeptid, das als Gegenspieler des Insulins fungiert
Hypoglykämie-WahrnehmungsstörungVerlorene Wahrnehmung Es werden keine Stresshormone mehr ausgeschüttet. Man kann nicht rechtzeitig reagieren, weil er die drohende Unterzuckerung nicht bemerkt wird. Die Folge kann eine plötzliche Bewusstlosigkeit sein
HypohelferSchnell wirkende Glukosehaltige Lebensmittel, wie zB Traubenzucker, Gummibärchen, Jubin um bei einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) den Blutzucker schnell wieder ansteigen zu lassen.
I.E.(Insulin-Einheit): Die Menge an Insulin, die benötigt wird, um den Blutzucker um 1 BE (Broteinheit) zu senken.
ICTIntensivierte kontinuierliche Glukosemessung, Methode zur Überwachung des Blutzuckerspiegels durch kontinuierliche Messung mit einem Glukose-Sensor.
InselzelleInsulin produzierende Zellen im Pankreas, die für die Regulierung des Blutzuckerspiegels verantwortlich sind.
Insulin-PurgingÜberschüssiges Insulin abspritzen, um Verhängnisvolle Unterzuckerungen zu vermeiden.
InsulinpenHandliche Insulin-Spritze, die einfach und bequem verwendet werden kann.
InsulinpumpeGerät zur laufenden Insulin-Gabe, das eine kontinuierliche und präzise Verabreichung des Insulins ermöglicht.
InsulinresistenzUnfähigkeit des Körpers, Insulin wirksam zu nutzen, was zu erhöhten Blutzuckerwerten führt.
InsulinrezeptorProtein, das Insulin auf der Zellmembran bindet und so dessen Wirkung auf die Zelle ermöglicht.
KEKohlenhydrat-Äquivalent, Maßeinheit zur Berechnung der Menge an Insulin, die für eine bestimmte Menge an Kohlenhydraten benötigt wird.
KetoKeton-, Bezeichnung für Substanzen, die bei fehlendem Insulin im Körper gebildet werden.
KetoazidoseÜbermäßige Ansammlung von Ketonkörpern im Blut, die zu einer schwerwiegenden Komplikation bei Diabetes führen kann.
KetonämieAnwesenheit von Ketonkörpern im Blut, ein Anzeichen für eine Stoffwechselstörung.
KetonkörperSubstanzen, die bei fehlendem Insulin im Körper gebildet werden, um Energie bereitzustellen, wenn keine ausreichende Energie aus Glukose zur Verfügung steht.
KetontestTest zur Messung von Ketonkörpern im Blut oder Urin, um den Grad der Stoffwechselstörung zu ermitteln.
KetonurieAnwesenheit von Ketonkörpern im Urin, ein Anzeichen für eine Stoffwechselstörung.
KohlenhydrateEine Art von Nährstoffen, die als Energiequelle dienen und oft in Form von Stärke, Zucker und Ballaststoffen in Lebensmitteln gefunden werden.
KorrekturfaktorEin Wert, der verwendet wird, um zu berechnen, wie viel Insulin benötigt wird, um einen hohen Blutzuckerwert auszugleichen.
KorrekturinsulinEin kurz wirkendes Insulin, das verwendet wird, um den Blutzuckerwert vor einer Mahlzeit oder bei hohen Blutzuckerwerten zu regulieren.
LADALatent Autoimmune Diabetes bei Erwachsenen, eine Form von Diabetes, die auf eine Autoimmunreaktion zurückzuführen ist, die die Funktion der Bauchspeicheldrüse beeinträchtigt und zur Freisetzung von Insulin verringert.
Mehrwertige AlkoholeEine Art an Kohlenhydraten, die in zuckerähnlichen Lebensmitteln wie Sirup und Konfekt gefunden werden und Insulin unabhängig verstoffwechselt werden, jedoch bei hohen Dosen den Blutzucker beeinflussen können.
mg/dlEine Messungseinheit für den Blutzuckerwert, die Milligramm pro Deziliter bedeutet.
MischinsulinEine Art von Insulin, das eine Kombination aus kurz und lang wirkendem Insulin enthält und zur Regulierung des Blutzuckerwerts über den Tag hinweg verwendet wird.
mmol/lEine Messungseinheit für den Blutzuckerwert, die Millimol pro Liter bedeutet.
MODYMaturity Onset Diabetes of the Young, eine Form von Diabetes, die meist in jungem Alter auftritt und auf erbliche Faktoren zurückzuführen ist.
Neuropathie, diabetischeEine Komplikation von Diabetes, die durch Schäden an den Nerven verursacht wird und Schmerzen, Taubheit und Kribbeln in den Füßen und Beinen verursachen kann.
NightscoutEine Online-Plattform, die es Menschen mit Diabetes ermöglicht, ihre Blutzuckerwerte in Echtzeit zu überwachen und mit anderen zu teilen.
Not-BE (Not-Broteinheit)Schnellwirkende zuckerähnliche Lebensmittel, die meist 10gr Kohlenhydrate enthalten, um bei einer Unterzuckerung schnell entgegenwirken zu können. Meist Traubenzucker oder ähnliches.
NüchternblutuckerDer Blutzuckerwert, der gemessen wird, nachdem man mindestens 8 Stunden ohne Essen und Getränke ist.
OADOrale Antidiabetika, Medikamente zur Behandlung von Typ-2-Diabetes
OGTTOraler Glukosetoleranztest, ein Test zur Diagnose von Diabetes
PankreasBauchspeicheldrüse; Organ, das Insulin und Glukagon produziert
PDMPortable Diabetes Management, ein tragbares Gerät zur Überwachung von Blutzuckerspiegeln
PKVPrivate Krankenversicherung, eine Art von Krankenversicherung in Deutschland
Podologe, PodologinFachmann/Frau für die Behandlung von Fußproblemen, einschließlich diabetischer Füße
PolydipsieVermehrter Durst, ein Symptom von Diabetes
Polyneuropathie, diabetischeNervenschäden, die durch Diabetes verursacht werden können
PolysaccharideKomplexe Kohlenhydrate
PrädiabetesZustand mit erhöhtem Blutzucker, der zu Diabetes führen kann
Reaktive HypoglykämiePlötzlicher Abfall des Blutzuckerspiegels nach einer Mahlzeit
RemissionVerbesserung oder vorübergehende Unterbrechung einer Krankheit
Retinopathie, diabetischeAugenschäden, die durch Diabetes verursacht werden können
SchwangerschaftsdiabetesDiabetes, der während der Schwangerschaft entsteht
SITStoffwechselinterventionstherapie, eine Art der Behandlung von Diabetes
Subkutan Unter der Haut, bezieht sich auf die Art der Insulinverabreichung.
T1 (T1D)Typ 1 Diabetes, autoimmune bedingte Erkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse Insulin nicht mehr produzieren kann.
T2 (T2D)Typ 2 Diabetes, Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper Insulin nicht mehr effektiv nutzen kann.
TIRTargeted Insulin Ratio, Methode zur Berechnung der Insulinmenge.oder
Time in Range – % in Zeit in der der Blutzuckerwert im idealen Bereich liegt
TypFTyp F Diabetes – Gemeint sind Familienangehörige und Freunde von Menschen mit Diabetes
TZTraubenzucker oder
Therapeutisches Ziel, Behandlungsziel für Patienten mit Diabetes.
ÜberzuckerBlutzuckerwert, der über den normalen Bereich hinausgeht.
UnterzuckerBlutzuckerwert, der unter den normalen Bereich fällt.
Wagner KlassifikationSystem zur Einstufung des Diabetes fußprobleme.
WHOWorld Health Organization, Weltgesundheitsorganisation.
xdripOpen-Source-Software für das Management von Diabetes.
ZielbereichBereich, in dem der Blutzuckerwert bei Patienten mit Diabetes angestrebt wird.
ZöliakieAutoimmunerkrankung, die durch glutenfreies Essen kontrolliert werden muss.
ZuckeraustauschstoffeKohlenhydrate, die den Blutzucker weniger stark ansteigen lassen als andere Kohlenhydrate.

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